19 Jugendliche aus dem Wetteraukreis haben in den Sommerferien eine Woche lang Sylt erkundet – und dabei viel über Klimawandel, Naturschutz und das Wattenmeer gelernt. Das Jugendbildungswerk des Wetteraukreises hatte die siebentägige Bildungsfahrt erstmals angeboten.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Klimawandel auf die Nordseeinsel und ihre Lebensräume auswirkt. Gleich zu Beginn besuchte die Gruppe das Erlebniszentrum „Naturgewalten“. Dort ging es unter anderem um Wetterphänomene, Küstenschutz und die Tierwelt der Nordsee.
Noch näher an die Natur kamen die Jugendlichen bei einer Wattwanderung. Auch eine Fahrt zu den Seehundbänken und eine Vogelführung gehörten zum Programm. Dabei erfuhren die 15- bis 17-Jährigen, wie sich Lebensräume verändern und wie eng die verschiedenen Bereiche des Ökosystems miteinander verbunden sind.
Daneben blieb reichlich Zeit für das Inselerlebnis. Die Gruppe besuchte Westerland, List und Hörnum und erkundete den Norden Sylts. Am nördlichsten Punkt Deutschlands ging es auf die höchste Düne der Insel – mit Blick bis nach Dänemark. Auch eine Radtour quer über die Insel stand auf dem Programm. Starker Gegen- und Seitenwind konnte einige Teilnehmer dabei nicht bremsen. Selbst ins Meer ging es, obwohl die Temperaturen eher wenig sommerlich waren.
Für die Jugendlichen bot die Reise damit mehr als klassische Ferienfreizeit. Sie konnten gemeinsam eine außergewöhnliche Landschaft erleben, sich mit den Folgen des Klimawandels beschäftigen und dabei neue Freundschaften schließen. Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Marion Götz sieht darin eine wichtige Stärke des Angebots: Bildung und Freizeit ließen sich auf der Sylt-Fahrt gut miteinander verbinden.
Finanziell unterstützt wurde die Bildungsfahrt durch Landesmittel des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales aus dem Förderprogramm „Jugend er-leben“. Weitere Angebote des Jugendbildungswerks des Wetteraukreises gibt es online unter https://wetteraukreis.de/service/kinder-jugend-familie-frauen/freizeiten-seminare-und-bildungsveranstaltungen. Ansprechpartnerinnen sind Lea Noe unter 06031/83-3314 und Franziska Wilhelm unter 06031/83-3317.
Quelle: Redaktion

