Rund um das Schulzentrum in Nidda gilt jetzt auch in der Bismarckstraße Tempo 30: Die neue Regelung soll Kinder auf dem Weg zur Schule sicherer unterwegs sein lassen. Die Informationen stammen aus einer Mitteilung der Stadt Nidda.
Seit Beginn der neuen Regelung dürfen Autofahrer in der Bismarckstraße im Bereich der Grundschule montags bis freitags zwischen 7 und 16:30 Uhr höchstens 30 Kilometer pro Stunde fahren. Damit ist nun das gesamte Umfeld der Otto-Dönges-Schule, der Alteburgschule und der Hammerwaldschule während der Schulzeiten als Tempo-30-Zone ausgewiesen.
Die Stadt Nidda setzt damit eine einheitliche Geschwindigkeitsregelung rund um das Schulzentrum um. Möglich wurde der Schritt durch die StVO-Novelle von 2024, die Kommunen bei Straßen direkt an Schulen ein vereinfachtes Verfahren für Tempo-30-Anordnungen ermöglicht.
Gerade morgens zum Schulbeginn und nach Unterrichtsende ist rund um die Schulen viel los. Viele Kinder kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad, gleichzeitig sorgen Bring- und Abholfahrten durch Eltern für zusätzliche Bewegung auf den Straßen. Die neue Regelung soll deshalb für mehr Übersicht und mehr Sicherheit im Schulverkehr sorgen.
„Ein sicherer Schulweg ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder ihren Schulalltag möglichst selbstständig beginnen und beenden können“, sagt Tina Diehl-Schranz, Leiterin der Otto-Dönges-Grundschule Nidda. Die Tempo-30-Regelung biete im direkten Umfeld der Schule einen zusätzlichen Schutz.
Auch Thomas Poser, stellvertretender Schulleiter der Alteburgschule, begrüßt die Änderung. Besonders zu den Stoßzeiten, wenn viele Schülerinnen und Schüler gleichzeitig unterwegs sind, sei gegenseitige Rücksicht wichtig. Die einheitliche Regelung mache die Verkehrssituation für alle Beteiligten klarer.
Damit die neue Geschwindigkeitsbegrenzung besser eingehalten wird, wurde in der Bismarckstraße bereits eine Geschwindigkeitsmesstafel aufgestellt. Nach den Sommerferien plant die Stadt Nidda außerdem Kontrollen, um die Einhaltung des Tempolimits zu überprüfen und die Wirkung der Maßnahme zu bewerten.
Für Familien und Schulen in Nidda bedeutet die Änderung vor allem eines: Der Bereich rund um die Schulgebäude soll ruhiger und sicherer werden. Bürgermeister Thorsten Eberhard appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, die neue Regelung einzuhalten und im Umfeld der Schulen besonders aufmerksam zu fahren.
Quelle: Redaktion

