Im Haus der Begegnung in Rosbach v. d. Höhe Haus der Begegnung hat sich am 7. Mai 2026 alles um die Arbeit der ambulanten Pflege gedreht. Die Sozialstation für Rosbach, Niddatal und Wöllstadt stellte ihre Aufgaben vor – und zeigte, wie Pflege zu Hause heute organisiert wird.
Wie arbeitet ein ambulanter Pflegedienst eigentlich konkret, und wer kümmert sich darum, wenn Menschen im Alltag Unterstützung brauchen? Genau diese Fragen standen im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung, bei der viele Bürgerinnen und Bürger aus der Region dabei waren.
Die Leiterin der Sozialstation, Frau Luther, führte durch den Nachmittag und gab einen Überblick über Struktur, Finanzierung und Alltag der Einrichtung. Die Sozialstation existiert seit 1992 und versorgt Menschen in mehreren Stadt- und Ortsteilen der drei Kommunen. Damit gehört sie fest zur Versorgungsstruktur im östlichen Wetteraukreis.
Im Fokus standen vor allem die Leistungen der ambulanten Pflege. Dazu zählen Grundpflege, medizinisch-pflegerische Versorgung sowie spezialisierte Angebote wie Wundmanagement und Palliativpflege. Deutlich wurde: Die Arbeit reicht weit über klassische Unterstützung im Haushalt hinaus und begleitet Menschen oft über viele Jahre hinweg.
Auch die gesellschaftliche Entwicklung spielte eine Rolle. Durch den demografischen Wandel steigt der Bedarf an ambulanter Pflege deutlich. Gleichzeitig wünschen sich viele ältere Menschen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Ambulante Pflegedienste wie die Sozialstation Rosbach v. d. Höhe, Niddatal und Wöllstadt werden damit zunehmend zu einer zentralen Säule der lokalen Versorgung.
Zum Abschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit für Fragen und persönliche Gespräche. Der direkte Austausch zeigte, wie groß das Interesse an dem Thema Pflege im Alltag in der Region ist – und wie wichtig verständliche Informationen dazu bleiben.
Quelle: Redaktion

