„Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ Unter diesem Motto lädt die ACK Wetterau am Freitag, 11. September, um 19 Uhr zum ökumenischen Schöpfungsgottesdienst in die Kirche Verklärung Christi auf dem Heilsberg in Bad Vilbel ein.
Das diesjährige Motto des Ökumenischen Tages der Schöpfung stammt aus dem 38. Kapitel des Buches Ijob. Dort stellt Gott dem Menschen die Frage, ob er die Weiten der Erde überhaupt überblicken könne. Dahinter steckt eine einfache, aber große Frage: Wie gut verstehen wir eigentlich die Welt, in der wir leben?
Der Gottesdienst möchte deshalb den Blick auf die Schöpfung richten – auf ihre Vielfalt, ihre Schönheit und ihre komplexen Zusammenhänge. Zugleich geht es um die Frage, welche Verantwortung der Mensch für diese Welt trägt. Die Schöpfung wird dabei nicht als Besitz verstanden, sondern als etwas, das dem Menschen anvertraut ist.
Auch die biologische Vielfalt spielt eine Rolle. Das Motto verweist darauf, wie schwer die natürlichen Kreisläufe und die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme für den Menschen vollständig zu erfassen sind. Der Schöpfungsgottesdienst soll Raum geben, darüber nachzudenken und gleichzeitig Dankbarkeit für die Natur auszudrücken.
Gestaltet wird der ökumenische Gottesdienst von christlichen Gemeinden aus Bad Vilbel gemeinsam mit der ACK Wetterau. Eingeladen sind alle Interessierten, unabhängig davon, welcher Konfession sie angehören. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Innehalten, der Dank für die Schöpfung und der persönliche Umgang mit ihr.
Termin: Freitag, 11. September 2026, 19 Uhr, Kirche Verklärung Christi, Bad Vilbel-Heilsberg.
Quelle: Redaktion

