Zum Tag der Streuobstwiese rückt Rosbach v. d. Höhe seine artenreichen Flächen in den Fokus – und setzt weiter auf Schutz und Pflege.
In Rosbach v. d. Höhe gehören Streuobstwiesen fest zum Landschaftsbild – und das in ungewöhnlich hoher Dichte. Zum Tag der Streuobstwiese am 24. April macht die Stadt deutlich, wie wichtig diese Flächen für Natur, Klima und das Leben vor Ort sind.
Die Wiesen in Rosbach und Rodheim sind weit mehr als nur Obstlieferanten. Sie zählen zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa und bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Gleichzeitig sind sie ein Stück gelebte Geschichte, das seit Generationen gepflegt wird.
Damit das so bleibt, setzt die Stadt auf ein eigenes Streuobstwiesen-Konzept. Ziel ist es, bestehende Flächen zu sichern, ihre Pflege zu fördern und auch brachliegende Wiesen wieder nutzbar zu machen. Dafür gibt es nicht nur Beratung, sondern auch finanzielle Unterstützung für Eigentümerinnen und Eigentümer.
Ganz praktisch wird es beim Häckseltag: Hier können Bewirtschafter ihr Schnittgut unkompliziert verarbeiten lassen. Ergänzt wird das Angebot durch Kurse und Aktionen von Naturschutz- sowie Obst- und Gartenbauvereinen. Auch Veranstaltungen wie Apfelfeste oder Projekte in Schulen sorgen dafür, dass das Wissen rund um die Streuobstwiesen weitergegeben wird.
Bürgermeister Steffen Maar betont die Bedeutung des Engagements vor Ort: „Viele unserer Streuobstwiesen sind so gut gepflegt, weil sich Eigentümer intensiv kümmern. Das unterstützen wir gezielt.“ Jeder Baum sei ein Gewinn für Natur und Heimat.
Dass dieser Einsatz wirkt, zeigt auch eine Auszeichnung: 2022 wurde Rosbach v. d. Höhe vom Regionalverband FrankfurtRheinMain als „Kommune des Jahres“ im Bereich Streuobstwiesen geehrt.
Weitere Informationen zum Streuobstwiesen-Konzept, zu Fördermöglichkeiten und Terminen finden Interessierte auf der städtischen Internetseite unter http://www.rosbach-hessen.de.
Quelle: Redaktion

