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Rockenberg stärkt Hilfe für junge Häftlinge

Bildung statt Stillstand: Bürgermeisterin Olga Schneider hat den Rockenberg-Verein im Rathaus empfangen, um sich über dessen Arbeit für junge Menschen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rockenberg zu informieren. Darüber berichtet die Gemeinde Rockenberg in einer aktuellen Pressemitteilung.

Seit fast 50 Jahren engagiert sich der Rockenberg-Verein für Jugendliche und junge Erwachsene in der JVA Rockenberg. Im Mittelpunkt stehen Nachhilfe, Unterstützung beim Schul- und Ausbildungsabschluss sowie Projekte, die die persönliche Entwicklung und soziale Kompetenzen fördern. Ziel ist es, den jungen Inhaftierten bessere Chancen auf ein straffreies und selbstbestimmtes Leben nach der Haft zu ermöglichen.

Beim Treffen stellte die Vereinsvorsitzende Irmgard Thießen die aktuellen Projekte vor. Sie berichtete über den Einsatz der ehrenamtlichen Lerntrainerinnen und Lerntrainer sowie weitere Angebote, die den Jugendlichen neue Perspektiven eröffnen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für eine gelungene Resozialisierung sein kann.

„Der Rockenberg-Verein leistet seit vielen Jahren wertvolle Arbeit für junge Menschen in unserer Justizvollzugsanstalt. Bildung, Motivation und individuelle Förderung sind wichtige Bausteine für einen erfolgreichen Neustart. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und Unterstützung“, sagte Bürgermeisterin Olga Schneider.

Gemeinde und Verein wollen den begonnenen Austausch künftig fortsetzen. Gemeinsam soll überlegt werden, wie die Arbeit des Vereins in Rockenberg noch bekannter gemacht werden kann. Die enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, JVA und Ehrenamt soll dazu beitragen, das Thema Resozialisierung stärker in den Fokus zu rücken und weitere Unterstützung für das Engagement zu gewinnen.

Quelle: Redaktion

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