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Rockenberg bedankt sich – Trinkwasser bleibt knapp

Die Trinkwasserversorgung bleibt in Rockenberg angespannt: Wegen der anhaltenden Trockenheit hebt die OVAG ihren Stufenplan weiter an. Wie die Gemeinde Rockenberg mitteilt, gelten ab dem 1. September 2026 strengere Vorsorgestufen – trotz der bereits erreichten Einsparziele.

Die lang anhaltende Trockenheit macht sich immer stärker bemerkbar. Sinkende Grundwasserstände zwingen die Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (OVAG), den Stufenplan zur Sicherung der Trinkwasserversorgung weiter hochzufahren. Ab dem 1. September gilt Stufe 6, ab dem 1. Oktober soll voraussichtlich Stufe 7 folgen.

Dabei gibt es auch eine positive Nachricht: Der Aufruf der Gemeinde Rockenberg, bewusster mit Trinkwasser umzugehen, zeigt Wirkung. Nach Angaben der OVAG haben viele Bürgerinnen und Bürger ihren Wasserverbrauch reduziert und die empfohlenen Einsparmaßnahmen erfolgreich umgesetzt. Dafür bedankt sich die Gemeinde ausdrücklich.

Bürgermeisterin Olga Schneider lobt den Zusammenhalt im Ort: „Die Rückmeldung der OVAG zeigt, dass wir als Gemeinschaft Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas bewirken können. Dafür danke ich allen ganz herzlich.“ Gleichzeitig macht sie deutlich, dass die Lage weiterhin ernst bleibt und sparsamer Wasserverbrauch auch in den kommenden Monaten wichtig ist.

Für die Menschen in Rockenberg bedeutet die Anhebung des Stufenplans aktuell jedoch keine unmittelbaren Einschränkungen. Die Trinkwasserversorgung ist nicht gefährdet. Die höheren Stufen dienen vielmehr dazu, frühzeitig auf die anhaltende Trockenheit zu reagieren und die Versorgung langfristig abzusichern.

Die Gemeinde bittet deshalb weiterhin darum, Trinkwasser möglichst sparsam zu nutzen – etwa durch einen bewussten Wasserverbrauch im Haushalt, das Gießen von Gärten in den frühen Morgen- oder Abendstunden und den Verzicht auf unnötigen Wasserverbrauch. Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass viele kleine Maßnahmen zusammen einen großen Unterschied machen können. Über weitere Entwicklungen will die Gemeinde ihre Bürgerinnen und Bürger weiterhin zeitnah informieren.

Quelle: Redaktion

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