StartKulturOber-Schmitten bekommt neuen Rad- und Fußweg

Ober-Schmitten bekommt neuen Rad- und Fußweg

In Ober-Schmitten fällt im August der Startschuss für eine neue Nahmobilitätsverbindung. Wie die Stadt Nidda mitteilt, entstehen ein neuer Fuß- und Radweg sowie eine Brücke – ein Projekt, das den Schulweg sicherer machen und die Mobilität im Ort deutlich verbessern soll.

Mit dem Baubeginn geht ein Wunsch in Erfüllung, den der Ortsbeirat Ober-Schmitten seit vielen Jahren verfolgt. Der erste Bauabschnitt umfasst rund 280 Meter eines neuen, 2,50 Meter breiten Geh- und Radwegs sowie den Bau einer 15,40 Meter langen und drei Meter breiten Brücke. Den Auftrag übernimmt das Unternehmen Böwingloh & Helfbernd. Das Auftragsvolumen liegt bei rund 870.000 Euro.

Die neue Verbindung wurde im Rahmen der Dorf-Akademie „Dorf und Du“ gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Ziel ist es, den Fuß- und Radverkehr innerhalb des Ortes zu stärken, den Schulweg sicherer zu machen und gleichzeitig das überörtliche Radwegenetz besser anzubinden.

Der jetzt beginnende Bauabschnitt endet allerdings noch vor der Bundesstraße. Auch der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen ist erst in einem späteren Abschnitt vorgesehen. Insgesamt rechnet die Stadt für das Gesamtprojekt mit Kosten von rund 1,4 Millionen Euro. Hinzu kommen Ausgaben für die Erneuerung einer Hauptwasserleitung, die unter der Nidda verlegt wird.

Ein großer Teil der Finanzierung kommt aus Fördermitteln des Landes Hessen. Für Planung und Bau wurden bereits beziehungsweise werden insgesamt mehr als 645.000 Euro bereitgestellt. Für den barrierefreien Umbau der Bushaltestellen wurde zudem eine weitere Förderung über 165.000 Euro beantragt. Die Fertigstellung der neuen Nahmobilitätsverbindung ist für das Frühjahr 2027 geplant.

Bürgermeister Thorsten Eberhard sieht in dem Projekt einen weiteren Schritt für die Entwicklung des Stadtteils: Gemeinsam mit dem geplanten Ärztehaus, der Sanierung der Moufang-Villa, dem Erweiterungsbau der Jousef-Moufang-Schule und den Perspektiven für das SPO-Gelände gewinne Ober-Schmitten spürbar an Attraktivität als Wohn- und Versorgungsstandort.

Quelle: Redaktion

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