StartBildung- & SchuleNidda feiert 500 Jahre Reformation mit buntem Jubiläumsprogramm

Nidda feiert 500 Jahre Reformation mit buntem Jubiläumsprogramm

Mit Ausstellungen, Stadtführungen, Konzerten und Mitmachangeboten erinnert Nidda im zweiten Halbjahr 2026 an 500 Jahre Reformation. Im Mittelpunkt steht Johannes Pistorius der Ältere – der Reformator, der die Geschichte der Region entscheidend geprägt hat.

Die Stadt Nidda, die seit diesem Jahr offiziell den Namenszusatz „Johannes-Pistorius-Stadt“ trägt, setzt das Jubiläumsjahr mit einem abwechslungsreichen Programm fort. Bis Ende 2026 stehen Kultur, Geschichte und Begegnung im Fokus. Dabei richtet sich das Angebot bewusst an alle Generationen – von Kindern bis zu geschichtsinteressierten Erwachsenen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den jüngsten Besucherinnen und Besuchern. Bei den „Pistorius-Ferienspielen“ im Heimatmuseum können Kinder das Leben im 16. Jahrhundert spielerisch entdecken. Ergänzt wird das Programm in der Adventszeit durch weitere Mitmachaktionen, die Geschichte altersgerecht erlebbar machen.

Auch für Erwachsene gibt es zahlreiche Höhepunkte. Aufgrund der großen Nachfrage werden die historischen Stadtführungen „Johannes Pistorius und seine Zeit“ mehrfach angeboten. Im Heimatmuseum ist die gleichnamige Sonderausstellung noch bis zum 15. November 2026 zu sehen. Zur Nacht der Museen am 1. August laden zusätzliche Führungen rund um den historischen Johanniter-Turm ein.

Darüber hinaus stehen Vorträge zur Reformationsgeschichte, eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Reformation weiterdenken“, ein Konzert mit Reformationskantaten von Johann Sebastian Bach sowie eine Mundart-Soiree auf dem Programm. Im Johanniterpark erinnert außerdem die Pflanzung der eigens gezüchteten „Margaretha-Pistorius-Rose“ an das Jubiläum.

Den feierlichen Schlusspunkt setzt Nidda am 25. Januar 2027. Am 444. Todestag von Johannes Pistorius wird im Johanniterpark eine originalgetreue Nachbildung seines Grabmals enthüllt. Damit möchte die Stadt dauerhaft an den Reformator erinnern, der als enger Weggefährte von Martin Luther und Philipp Melanchthon maßgeblich an der Einführung der Reformation in Hessen beteiligt war und deshalb häufig als „Luther Hessens“ bezeichnet wird.

Das vollständige und detaillierte Veranstaltungsprogramm steht ab sofort online unter http://www.nidda.de/pistorius zur Verfügung.

Quelle: Redaktion

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