Neue Schulen, frische Klassenzimmer und moderne Technik: Der Wetteraukreis investiert weiter kräftig in seine Bildungsstandorte. Der jetzt vorgestellte Baubericht 2025 zeigt, welche Projekte bereits abgeschlossen sind und was in den kommenden Jahren auf Schüler, Lehrer und Eltern zukommt.
Wer durch die Wetterau fährt, sieht es vielerorts schon von außen: An Schulen wird gebaut, erweitert und modernisiert. Allein im vergangenen Jahr hat der Wetteraukreis fünf größere Schulbauprojekte abgeschlossen. Das größte davon ist die neue Quellenschule in Bad Vilbel. Mit rund 30 Millionen Euro Investitionsvolumen für Schule und Sporthalle entstand dort ein komplett neuer Bildungsstandort – ein seltenes Ereignis, denn eine neue Schule wurde im Kreis zuletzt vor rund 20 Jahren gebaut.
Auch an anderen Standorten hat sich viel getan. Erweiterungsbauten an der Adolf-Reichwein-Schule in Friedberg, der Pestalozzischule in Karben, der Fritz-Erler-Schule in Ober-Wöllstadt sowie die neue Bibliothek der Singbergschule in Wölfersheim wurden fertiggestellt. Für diese Projekte investierte der Wetteraukreis weitere rund 37 Millionen Euro.
Doch die Baukräne werden so schnell nicht verschwinden. Der aktuelle Baubericht zeigt, dass zahlreiche Projekte bereits in Planung oder Umsetzung sind. An der Weidigschule in Butzbach nähert sich die Dachsanierung dem Abschluss, anschließend folgt die Modernisierung im Inneren des Gebäudes.
Ab 2026 sollen zudem weitere größere Bauvorhaben sichtbar werden. Geplant sind Erweiterungen an der Selzerbachschule in Karben, der Keltenbergschule in Glauburg, der Jim-Knopf-Schule in Wölfersheim und der Grundschule Limeshain. Gleichzeitig stehen Sanierungsarbeiten an der Stadtschule Bad Vilbel, der Grundschule Fauerbach in Friedberg sowie an der Fritz-Erler-Schule in Wöllstadt auf dem Programm.
Neben den großen Projekten investiert der Kreis auch in viele Maßnahmen, die im Schulalltag oft kaum auffallen. Neue LED-Beleuchtung, moderne Heizungsanlagen, sanierte Sanitärbereiche sowie Reparaturen und Umbauten sorgen dafür, dass die Gebäude technisch auf dem neuesten Stand bleiben und den Anforderungen moderner Bildung gerecht werden.
Landrat Jan Weckler sieht darin eine wichtige Zukunftsinvestition: Der Baubericht mache transparent, wie umfangreich die Aufgaben eines Schulträgers seien und wie viel Aufwand hinter modernen und leistungsfähigen Schulen stecke.
Quelle: Redaktion

