StartKulturIKEK-Förderung bringt neues Leben ins Rahn-Haus

IKEK-Förderung bringt neues Leben ins Rahn-Haus

Was lange wenig einladend wirkte, ist heute ein echter Hingucker: Das Rahn-Haus am Münzenberger Marktplatz wurde 2025 umfassend saniert – mit Unterstützung der IKEK-Privatförderung. Die Informationen stammen aus einer Mitteilung des Wetteraukreises.

Wer über den Neuen Weg zum Münzenberger Marktplatz kam, blickte jahrzehntelang auf unverputzte Hohlblocksteine. Das änderte sich 2025 grundlegend. Frances und Guiseppe Iannotti, die das nach seinem Erbauer Willi Rahn benannte Haus gekauft hatten, nutzten die Förderung im Rahmen der hessischen Dorfentwicklung für eine umfassende Sanierung.

Das Gebäude erhielt ein neues, energieeffizientes Dach, neue Fenster und eine neue Heizung. Besonders sichtbar ist der neue helle Außenputz. Aus dem wenig attraktiven Gebäude wurde damit ein freundlicher Blickfang am Eingang zum Marktplatz.

Mit dem Ergebnis ist die Familie Iannotti sehr zufrieden. Auch von Einheimischen und Gästen gibt es nach Angaben der Eigentümer viel positives Feedback. „Die Rückmeldungen, die wir bekommen haben, sind alle extrem positiv“, berichten Frances und Guiseppe Iannotti.

Die finanzielle Unterstützung spielte für die Sanierung eine wichtige Rolle. Die Zusage der Fördermittel habe maßgeblich dazu beigetragen, „wirklich alle sinnvollen Maßnahmen“ umzusetzen, erklären die Eigentümer. Begleitet wurde das Projekt von Volker Matthesius und Christina Braum von der Fachstelle Strukturförderung des Wetteraukreises. Auch das Land Hessen sowie externe Fachleute waren an den Planungen beteiligt.

Für die Verantwortlichen ist das Ergebnis ein gelungenes Beispiel für Dorfentwicklung in Münzenberg. Am Zugang zum Marktplatz zeigt sich, wie die Sanierung privater Gebäude auch das Ortsbild verändern kann. Und einen neuen Namen hat das ehemalige Rahn-Haus inzwischen ebenfalls: Frances Iannotti spricht schmunzelnd vom „Iannotti-Haus“.

Wer selbst über eine Sanierung mit IKEK-Privatförderung nachdenkt, kann sich an die Fachstelle Strukturförderung/Dorfentwicklung des Wetteraukreises wenden. Ansprechpartnerinnen für Fragen zu Antrag, Förderfähigkeit und Bewilligung sind unter anderem Kyra Kaldowski (06031 83-4134), Desiree Albrecht (06031 83-4132) und Christina Braum (06031 83-4135). Wichtig: Das Förderprogramm läuft Ende 2027 aus.

Quelle: Redaktion

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