Ein Nachmittag mit der „coolen Gruppe“ zeigt, wie gelebte Gemeinschaft in der Region aussieht – und warum sie so wichtig ist.
Im Rahmen der Aktion „Rent a Bürgermeisterin“ hat Bürgermeisterin Olga Schneider die Pflegestation Graubert besucht – und dabei einen besonderen Einblick bekommen. Statt Büroalltag stand diesmal ein gemeinsamer Nachmittag mit der sogenannten „coolen Gruppe“ auf dem Programm.
Die Gruppe ist so vielfältig wie das Leben selbst: Menschen zwischen 5 und 73 Jahren kommen hier regelmäßig zusammen, viele von ihnen mit unterschiedlichen Einschränkungen. Jeden Samstag geht es um gemeinsame Zeit, Aktivitäten und echte Teilhabe. Ob Ausflüge, Bewegung oder Kochen – im Mittelpunkt steht immer das Miteinander.
Der Besuch führte an den Trimm-dich-Pfad in Leihgestern. Bei einem entspannten Picknick wurde geredet, gelacht und einfach Zeit miteinander verbracht. Genau diese ungezwungenen Momente machten den Nachmittag besonders – nahbar, ehrlich und voller kleiner Geschichten.
Eine davon erzählt Glediona. Die 20-Jährige ist seit fünf Jahren Teil der Gruppe. Angefangen hat alles, weil sie ihre jüngeren Geschwister begleiten wollte. „Man lernt immer wieder neue Menschen kennen. Es ist einfach eine schöne Zeit zusammen“, sagt sie. Heute engagiert sie sich selbst aktiv, unterstützt vor allem ihre Familie – und ist fast jeden Samstag dabei.
Aufgebaut und bis heute geleitet wird die Gruppe von Maria Graubert-Bellinger. Sie hat einen Raum geschaffen, in dem Menschen unkompliziert dazugehören können. Für viele ist die „coole Gruppe“ längst mehr als ein Freizeitangebot – sie ist ein fester Teil ihres Lebens.
Quelle: Redaktion

