Hitze, Starkregen und die Wasserversorgung beschäftigen auch Bad Nauheim. Bei einer Bürgerversammlung am Freitag, 18. September, geht es um konkrete Maßnahmen und die Frage, wie die Stadt klimaangepasst und lebenswert bleiben kann. Die Informationen stammen aus einer Mitteilung der Stadt Bad Nauheim.
Los geht es um 19 Uhr im Großen Saal der Trinkkuranlage. Bürgerinnen und Bürger können dabei eigene Erfahrungen schildern und Fragen dazu stellen, wie sich Wetterextreme bereits heute in Bad Nauheim bemerkbar machen.
Anschließend stehen drei Themen im Mittelpunkt: Klimaanpassungsmanager Oliver Jenschke spricht über Hitzeschutz und mögliche Maßnahmen in der Stadt. Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Bad Nauheimer Stadtwerke, informiert über die Trinkwasserversorgung, die Wasserförderung und die Lieferung von Trinkwasser im Wetteraukreis. Tobias Kolckhorst, Leiter des städtischen Fachdienstes Tiefbau und Verkehrsplanung, erklärt die Gefahren durch Starkregen und stellt die Starkregengefahrenkarte vor.
Zwischen den Vorträgen bleibt Zeit für Gespräche. Beim „Markt der Möglichkeiten“ können sich Besucher an verschiedenen Informationsständen direkt mit Fachleuten, politischen Vertretern und anderen Bürgern austauschen. Dabei geht es nicht nur um Informationen, sondern auch um konkrete Fragen aus dem Alltag.
Diese Fragen sollen anschließend auch auf dem Podium landen. In einer Diskussion mit den Fraktionsvorsitzenden werden die wichtigsten Themen aus den Kurzvorträgen und Gesprächen aufgegriffen. Stadtverordnetenvorsteher Oliver von Massow wirbt dafür, die eigenen Erfahrungen und Ideen einzubringen. Unterschiedliche Sichtweisen seien wichtig für den demokratischen Austausch, erklärte er laut Mitteilung der Stadt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Bürgerversammlung findet am Freitag, 18. September, um 19 Uhr im Großen Saal der Trinkkuranlage, Ernst-Ludwig-Ring 1, in Bad Nauheim statt.
Quelle: Redaktion

